Gaborone

Back in Bots

Drei Monate sind vergangen, und seit dem letzten Wochenende bin ich nun wieder in Gabs. Eigentlich wollte ich den Sommer in München nutzen, um diesen Blog ein wenig auf Vordermann zu bringen, ein paar Stellen zu flicken, Texte zu überarbeiten und vor allem die aufregenden und -reibenden letzten zwei Wochen in Botswana im Juni zu schildern.

Spoiler vorab: Das mit meinem Visum hat nicht geklappt, aber die Geschichte drumherum war sehr … lehrreich. Die fasse ich noch zusammen.

Wir waren also den ganzen Sommer etwas nervös, ob es mit meiner Wiedereinreise hier am Flughafen funktionieren würde (ok: Ich war nervös. Jürgen hat natürlich alles wie immer ganz entspannt gesehen). Letztlich war die Grenzbeamtin recht entspannt, ich darf bis Samstag hierbleiben. Das reicht, weil wir schon Freitag eeeendlich in den Urlaub nach Namibia fliegen.

Hier ist inzwischen der Sommer angekommen. Frühling gibt es anscheinend nicht so richtig, es wird stattdessen von jetzt auf gleich sehr heiß. Also kam ich Samstag bei über 30 Grad hier an. Allerdings ist es merklich weniger staubig als im Juni, weil es die letzten Wochen viel geregnet hat.

Nach meinem Flug über Zürich und Johannesburg habe ich am Wochenende vor allem geschlafen (seit neuestem unter einem Moskitonetz). Das Reisen ohne Jetlag ist wirklich geschickt. Man fühlt sich bei weitem nicht so gerädert wie nach einem Flug in eine andere Zeitzone, sondern eben nur, als hätte man die Nacht durchgemacht – und das hat man ja auch. Es ist ein riesiger Vorteil für uns, dass Botswana in derselben Zeitzone liegt wie Deutschland.

Anstrengend war, dass dank der neuen Luftumwälzungstechniken die Luft im Flieger noch trockener ist als ohnehin schon und ich war froh, dass ich Augentropfen, Nasensalbe und Handcreme dabei hatte. Und natürlich meine große Wanderflasche, die ich in Zürich nochmal aufgefüllt hatte.

Ansonsten war der Langstreckenflug mit Swiss übrigens okay: Für einen Flieger ziemlich gutes Essen und warme Croissants zum Frühstück, sehr netter Service, aber mageres Bordentertainment. Da ich aber sehr viel geschlafen habe, war mir das egal.

Heute Mittag haben wir uns dann erst einmal wieder im Café Dijo getroffen. Das ist in Game City, etwa 15 Minuten zu Fuß entfernt und wirklich ganz nett. Der Weg nach Game City ist eine unserer Standardrouten hier, daher habe ich heute mal ein paar Schnappschüsse davon gemacht, damit ihr einen Eindruck bekommt.

Die Straße gleich vor unserem Wohnkomplex
Hier gehts ab von der Straße auf den direkten Schleich-Fußweg nach Game City
Die Rückseite von Game City. Bei Gelegenheit mache ich mal eine Tour durch das Einkaufszentrum mit euch.
Seehecht im Café Dijo. Ist so lecker wie es aussieht 🙂

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